28.06.2017
Augentropfen Nicht kühl anwenden
Manche Arzneien sollten kühl gelagert, vor dem Gebrauch jedoch auf Körper- oder Zimmertemperatur gebracht werden
istock/ia 64
Das kühl gelagerte Arzneimittel zur Anwendung am Auge oder das Insulin für Diabetiker ruft durch die niedrige Temperatur eine Reizung im Auge beziehungsweise an der Injektionsstelle hervor. Bei den Tropfen ist das ungünstig, weil der ausgelöste Tränenfluss das Präparat aus dem Sehorgan spült. Die Lösung: Augentropfen sollten Sie vor der Anwendung auf Körpertemperatur bringen, etwa in der Hand erwärmen. Der Hinweis "kühl lagern" bei Insulin bezieht sich aber nicht auf die Packung, die gerade in Gebrauch ist. Das angebrochene Insulin können Sie bei Raumtemperatur lagern. Nehmen Sie eine neue Ampulle immer rechtzeitig aus dem Kühlschrank.

27.06.2017
Leukämie Erfolg bei Blutkrebs
Zur Behandlung der chronisch-myeloischen Leukämie berichten Wissenschaftler Positives
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Die Therapie der chronisch-myeloischen Leukämie mit dem Medikament Imatinib ist auch langfristig wirksam und gut verträglich. Das berichten Forscher der Universität Jena im New England Journal of Medicine. 83 Prozent der Behandelten lebten noch zehn Jahre nach der Diagnose. Das sind fast ebenso viele wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Bei einigen Patienten waren keine Anzeichen der Krebserkrankung nachweisbar.

26.06.2017
Gewichtsschwankungen Jo-Jo-Effekt geht aufs Herz
Ein ständiges Auf und Ab auf der Waage tut nicht gut
Thinkstock/Rasulovs
Menschen mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße schaden ihrer Gesundheit, wenn sie immer wieder ab- und zunehmen. Das berichtet das New England Journal of Medicine. Schwankte ihr Gewicht im Mittel um 3,9 Kilogramm, stieg das Risiko für Schlaganfall auf das 2,4-Fache, für Herzinfarkt und einen vorzeitigen Tod auf das 2,2-Fache und für Typ-2-Diabetes auf das 1,8-Fache. Die Kontrollgruppe bestand aus Herzkranken, deren Gewicht durchschnittlich um weniger als ein Kilo variierte. Dass der Jo-Jo-Effekt auch Gesunden schadet, zeigen frühere Studien.