03.12.2016
Autofahren Handys erhöhen Unfallgefahr
Wer während dem Autofahren auf dem Smartphone herumtippt, ist abgelenkt – und baut eher einen Unfall
Jupiter Images GmbH/BrandXPictures
Wer beim Autofahren mit dem Smartphone hantiert, riskiert sein Leben: Die Unfallgefahr steigt um das Fünffache – beim Lesen und Schreiben von Nachrichten sogar um das Zehnfache, warnt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfall­chirurgie (DGOU).
Wer zum Beispiel bei Tempo 50 nur fünf Sekunden mit dem Handy beschäftigt ist, befindet sich mit seinem Auto 70 Meter im Blindflug. 2015 wurden auf deutschen Straßen 3459 Menschen getötet – 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

28.11.2016
Multiresistente Keime Von zu Hause in die Klinik
Jedes Jahr sterben Menschen an Infektionen im Krankenhaus. Wo kommen die Erreger her? Dem gingen Wissenschaftler nach
Thinkstock/Ablestock
Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 15.000 Menschen im Krankenhaus an einer Infektion mit Bakterien, denen Antibiotika nichts mehr anhaben können. Aber woher kommen die Erreger? Forscher der Uniklinik Köln untersuchten dazu mehr als 4000 Patienten bei der Aufnahme. Ergebnis: Jeder Zehnte brachte die Keime bereits mit. Die Forscher fordern bessere Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern und den Verzicht unnötiger Antibiotika-Therapien.

27.11.2016
Psychologie Mieser Film, heller Kopf
Wer sieht sich billige Filme, etwa mit fliegenden Haien, an? Überdurchschnittlich gebildete Menschen, sagen Forscher
istock/Ivan Stevanovic
Wer sich sogenannte Trashfilme anschaut, ist offenbar überdurchschnittlich gebildet, im Schnitt 35 Jahre alt und männlich. Das fanden Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik heraus. Sie wollten wissen, was Menschen an Filmen mit fliegenden Haien und billig gemachten Horror­­szenen mit viel Gemetzel gefällt. Demnach fassen Fans die Streifen als progressive Form des Kunstfilms auf, die sich von Blockbustern abgrenzt. Die Zuschauer konsumieren den "optischen Müll" mit gebührendem Abstand, finden ihn komisch. Das Billige daran biete ironische Unterhaltung – gehobenen Trash also.